Satzung

Präambel

 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit sind alle in der Satzung verwendeten Bezeichnungen nur in männlicher Form genannt. Selbstverständlich sollen sich alle Genderströmungen gleichermaßen angesprochen fühlen.

 

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Neubrandenburger Stadtfanfaren e.V.“ und ist beim Amtsgericht Neubrandenburg unter VR 10051 eingetragen.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Neubrandenburg
  3. Der Neubrandenburger Stadtfanfaren e.V. ist Mitglied des Kreissportbundes Mecklenburgische Seenplatte e.V., des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern e.V. und des Bläserverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. Die Mitglieder dieses Vereins erkennen die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen dieser Verbände an.
  4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit, Grundsätze

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst und Kultur, des Sports und der Jugendhilfe.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch:
    1. die Förderung und Ausübung der Perkussion- und Blasmusik insbesondere der Fanfaren-Musik und der musikalischen Kinder- und   Jugendförderung in Kooperation mit den Schulen und Vereinen der Stadt Neubrandenburg.
    2. Ausbildung und Ausübung eines Musikinstrumentes durch Mitglieder einschließlich der Ausbildung des Nachwuchses.
    3. Durchführung eigener Veranstaltungen, Konzerte und Musikfeste.
    4. Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen, Meisterschaften des Fachgebietes der Spielleutebewegung zum Beispiel im Kreissportbundes MSE, Landessportbund Mecklenburg Vorpommern, des Deutschen Sportbundes, des Bläserverbandes M-V und der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände
    5. Präsentation der Sportart „Cheerleading“ in Verbindung mit der Fanfaren-Musik:Die Cheerleader stellen in dem Fanfarenzug eine eigenständige Abteilung dar. Für jedes Musikstück des Fanfarenzuges studieren die Cheerleader ein entsprechenden Tanz bzw.akrobatische Formationen ein. Unter Wahrung des Amateurstandpunktes bezweckt die Abteilung damit die körperliche Ertüchtigung der Kinder und Jugendlichen. Mit modernem Show-Tanz bilden sie zur Live-Musik den perfekten optischen Abschluss. Die Abteilung „Cheerleading“ absolviert eigenständig und regelmäßig Trainingseinheiten. Der Abteilung steht ein Übungsleiter zur Verfügung, der sich regelmäßig weiterbildet. Die Cheerleader begleiten den Fanfarenzug zu allen Auftritten, Veranstaltungen und sportlichen Wettkämpfen bzw. Meisterschaften.
    6. Unterstützung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen aller Gruppen dieser Gesellschaft durch Bildungs- und Förderangebote sowie die Durchführung von Eltern-, Jugend- und Projektarbeit: Beispielsweise helfen Erwachsene den Schülern und Jugendlichen fachlich bei den Hausaufgaben, beraten sie in der Berufswahl, unternehmen mit ihnen Freizeitaktivitäten sowie soziale Projekte und führen ein Bewerbertraining durch.
  4. Zum Zweck des Vereins gehört weiterhin die Mittelbeschaffung für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke einer anderen Körperschaft oder für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
  5. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Rücklagen dürfen nur gebildet werden, soweit die Vorschriften des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts dies zulassen. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein oder bei Auflösung des Vereins erhalten sie keine Anteile des Vereinsvermögens. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.Zum Zweck des Vereins gehört weiterhin die Mittelbeschaffung für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke einer anderen Körperschaft oder für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
  6. Der Neubrandenburger Stadtfanfaren e.V. vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie parteipolitische Neutralität. Er tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person oder Personenvereinigung werden, die sich den Zielen und der Satzung des Vereins verpflichtet fühlt.
  2. Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung  auf Antrag des Vorstandes durch eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmen ernannt. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.
  3. Über den Antrag für eine fördernde Mitgliedschaft bzw. ruhende Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung des Antrages, die keiner Begründung bedarf, kann der Antragsteller die Mitgliederversammlung zur Abstimmung aufrufen. Diese entscheidet endgültig.

 

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und den Ordnungen des Vereins zu verhalten.
  2. Im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, an allen Veranstaltungen des Vereins nach Kräften mitzuwirken, zu deren Teilnahme er sich verpflichtet hat.
  3. Jedes Mitglied ist zum sorgsamen Gebrauch und zum Schutz der vom Verein zur Verfügung gestellten Sportgeräte, Sportanlagen und Sporteinrichtungen, Musikinstrumenten, der Vereinsuniform und Räumlichkeiten verpflichtet.
  4. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit regelt die Beitragsordnung.
  5. Jedes Mitglied welches 14 Jahre oder älter ist hat die Pflicht an der Mitgliederversammlung teilzunehmen.
  6. Die Mitglieder haben das Recht auf Beschwerde an den Vorstand. Diese muss schriftlich eingereicht und vom Vorstand auf seiner nächsten turnusmäßigen Sitzung bearbeitet werden. Entscheidungen zur Beschwerde sind dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.
  7. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend über Änderungen in ihren persönlichen Verhältnissen schriftlich zu informieren, die für das Beitragswesen relevant sind. Dazu gehören insbesondere:
    1. die Mitteilung von Anschriftenänderungen
    2. die Mitteilung der Änderung von Bankdaten für das Beitragseinzugsverfahren
  8. Entstehen einem Mitglied Nachteile, weil es seine Mitteilungspflichten gegenüber dem Verein nicht erfüllt hat, so erwachsen daraus keine Ansprüche gegen den Verein.
  9. Entstehen dem Verein Nachteile oder ein Schaden, weil das Mitglied seinen Pflichten nicht nachgekommen ist, so ist das Mitglied dem Verein gegenüber zum Ausgleich verpflichtet.

 

 § 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet:
    1. mit dem Tod des Mitglieds bzw. mit der Beendigung der juristischen Person oder Personenvereinigung,
    2. durch den Austritt des Mitglieds,
    3. durch Ausschluss des Mitglieds aus dem Verein.
  2. Der Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig. Es ist die Unterschrift des austretenden Mitgliedes und/oder seines Erziehungsberechtigten auf der Erklärung zu versehen, sowie das Datum der Abgabe.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Art und Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat. Das Mitglied ist vor einem derartigen Ausschluss vom Vorstand anzuhören. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied bekannt zu machen. Auf Antrag des betreffenden Mitglieds entscheidet über den Ausschluss die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Zur Bestätigung des Ausschlusses ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Ein Mitglied kann ferner durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung von mindestens zwei Vereinsbeiträgen im Rückstand ist. Der Ausschluss darf erst beschlossen werden, wenn seit Absendung der zweiten Mahnung mindestens ein Monat vergangen ist, ohne dass die Beitragsrückstände beglichen wurden.
  4. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins.
  5. Andere Ansprüche an den Verein müssen binnen 6 Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.
  6. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein ist das im Besitz des Mitgliedes befindliche Vereinseigentum an den Verein unaufgefordert zurückzugeben.
  7. Zurückgelassene oder liegen gebliebene Sachen von Mitgliedern, die ausgeschieden sind, verfallen der Verfügbarkeit des Vereins, wenn diese nicht innerhalb von drei Monaten abgeholt werden.
  8. Die Beitragspflicht und sonstigen Verpflichtungen bleiben gegenüber dem Verein bis zum Ende der Mitgliedschaft bestehen.

 

§ 6 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung,
  2. die Leitung,
  3. der Vorstand,
  4. der Geschäftsführer als besonderer Vertreter.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich, in der Regel im ersten Quartal des Jahres, statt. Weitere Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
  2. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den Vorstand. Sie ist an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Kontaktadresse (Postanschrift, Faxnummer, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) zu richten. Zwischen dem Tag der Einberufung und dem Versammlungstag muss eine Frist von mindestens drei Wochen liegen. Die Einladung hat Ort, Zeit und Tagesordnung der Mitgliederversammlung zu enthalten. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung schriftlich an den Vorstand zu richten, der den Mitgliedern dann eine ergänzte Tagesordnung zukommen lässt. Später oder in der Mitgliederversammlung selbst können keine Anträge mehr auf Ergänzung der Tagesordnung gestellt werden.
  3. Die Mitgliederversammlung wird von dem ersten Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, wird der Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt.
  4. Der Versammlungsleiter bestimmt die Art der Abstimmung. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein Drittel der anwesenden Mitglieder dies verlangt.
  5. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Die Zulassung muss unterbleiben, wenn ein Drittel der anwesenden Mitglieder dies verlangt.
  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Fünftel aller Stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend oder vertreten ist. Wird die Beschlussfähigkeit nicht erreicht, ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn darauf in der Einladung hingewiesen wurde.
  7. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, wenn nicht das Gesetz oder diese Satzung eine andere Mehrheit zwingend vorschreibt. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, auch der Vorstand, ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Zur Änderung der Satzung, zur Auflösung des Vereins oder zu seiner Verschmelzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Vereinszwecks kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht anwesenden Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  8. Satzungsänderungen hat der Vorstand vor ihrer Anmeldung zum Vereinsregister mit dem zuständigen Finanzamt abzustimmen. Der Vorstand ist ermächtigt, solche Satzungsänderungen, die lediglich redaktioneller Art sind oder die von einer Aufsichts-, Finanz- oder Verwaltungsbehörde oder vom Vereinsregister gefordert werden, eigenständig vorzunehmen. Über diese Änderungen ist auf der nächsten Mitgliederversammlung zu berichten.
  9. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer, der über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufnimmt. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. In ihm sind Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung sowie die einzelnen Abstimmungsergebnisse festzuhalten. Satzungsänderungen sind im Wortlaut in das Protokoll aufzunehmen.
  10. Ein Mitglied kann sich bei der Beschlussfassung durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Die schriftliche Vollmacht ist dem Versammlungsleiter zu überreichen.
  11.  Die Mitgliederversammlung ist zuständig für folgende Angelegenheiten:

    1. Genehmigung des vom Vorstand für das nächste Geschäftsjahr aufgestellten Haushaltsplans,
    2. Genehmigung der Jahresrechnung,
    3. Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstands,
    4. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Beiträge,
    5. Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder sowie der Mitglieder der Leitung,
    6. Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins,
    7. Wahl des Kassenprüfers,
    8. Beschlussfassung über die Entlastung von Vorstand und Leitung,
    9. Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern, wenn gegen die Vorstandsentscheidung Berufung eingelegt wurde,
    10. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche Ehrenamtspauschale für Vorstandsmitglieder beschließen,
    11. Ernennung von Ehrenmitglieder/Ehrenvorsitzenden.

 

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus drei Personen, dies sind
    1. der Erste Vorsitzende,
    2. der Zweite Vorsitzende (Musikalischer Leiter) und
    3. der Schatzmeister.
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von mehr als 1.000,00 Euro sind für den Verein nur dann verbindlich, wenn ihnen der 2/3 des Vorstandes schriftlich zugestimmt hat.
  3. Der Vorstand ist zuständig für alle Aufgaben, die nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Zur Erledigung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer einsetzen, zudem kann eine Geschäftsstelle eingerichtet werden. Angelegenheiten, die über die laufende Geschäftsführung hinaus gehen, hat der Vorstand mit der Leitung abzustimmen.
  4. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
  5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Regel in Vorstandssitzungen, die vom ersten Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden mit einer Frist von zwei Wochen einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Vorstandssitzungen leitet der erste Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der zweite Vorsitzende. Die Vorstandsbeschlüsse sind in geeigneter Weise aktenkundig zu machen. Ein Vorstandsbeschluss kann auch auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dieser Art der Beschlussfassung erklären.
  6. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Ihnen werden Reisekosten und sonstige Aufwendungen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit entstehen, unter Beachtung der geltenden steuerlichen Vorschriften als Auslagen erstattet.
  7. Die Mitglieder des Vorstands haften dem Verein bei Schäden nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  8. Der Vorstand bestimmt die Finanz- und Geschäftsordnung.
  9. Der Vorstand kann Ausschüsse und Arbeitsgemeinschaften zu seiner Beratung einberufen.

 

§ 9 Leitung

  1. Die Leitung setzt sich zusammen aus:
    1. dem Vorstand,
    2. dem Jugendwart,
    3. bis zu 5 weiteren gewählten Mitgliedern.
  2. Den Vorsitz führt der Vorsitzende oder in Vertretung ein Stellvertreter.
  3. Der Leitung stehen die Entscheidungen zu, die ihr durch die Satzung und durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung übertragen oder die ihr vom Vorstand zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Leitung beschließt über die Gründung und Auflösung von Abteilungen, und setzt Ordnungen in Kraft. Ausgenommen hiervon sind Ordnungen, deren Inkraftsetzung der Mitgliederversammlung vorbehalten ist.
  4. Die Leitung berät den Vorstand in Fragen der Haushalts-, Investitions- und Veranstaltungsplanung. Sie beschließt Ehrungen, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

 

§ 10 Geschäftsführung

 

Der Vorstand als besonderen Vertreter im Sinne von § 30 BGB einen Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer besorgt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er nimmt an den Sitzungen des Vorstands ohne Stimmrecht teil.

 

 

§ 11 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren bis zu 2 Personen zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder der Leitung sein. Die Wiederwahl ist zulässig.
  2. Die Kassenprüfer haben Vereinskonten einschließlich der Buchführung und Belege mindestens ein Mal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.
  3. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder.

 

§ 12 Haftung des Vereins

 

Der Verein haftet nicht für Beschädigungen, Diebstahl, Verlust oder sonstiges Abhandenkommen von Sachen, Wertgegenständen und Bargeld, die die Mitglieder bei ihrer sportlichen und musikalischen Betätigung und  den Vereinsveranstaltungen bei sich, bzw. die sie während der Sportausübung oder Probentätigkeit, in den zur Verfügung gestellten Räumen abgelegt haben.

 

 § 13 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall

  1. Über die Auflösung des Vereins kann nur eine allein für diesen Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschließen. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung des Vereins mindestens zwei Liquidatoren.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den Bläserverband Mecklenburg-Vorpommern e.V, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14 Inkrafttreten

  1. Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung der Neubrandenburger Stadtfanfaren e.V. am 22.09.2018 beschlossen worden. Sie tritt mit diesem Datum für die Mitglieder in Kraft. Für das Wirken des Vereins nach Außen tritt die Satzung mit der Eintragung bei Gericht in Kraft.
  2. Mit Inkraftsetzung dieser Satzung wird die Satzung in der Fassung vom 19.11.2011 außer Kraft gesetzt.